04.04.2026
1 Strafzettel abgearbeitet
Ja, es waren tatsächlich gleich zwei Strafzettel, die sich unsere LKT-Mädels in Holland wegen Nichtnutzung des Radweges „erradelten". 75 Euro pro Nase – inklusive mindestens eines erhobenen Dudu-Fingers. Einer davon wurde „natüüürlich" auch vom Teammanager gezeigt.
Doch wie war das noch mit dem Finger? Reicht man ihn, wird gleich die ganze Hand genommen ... oder so ähnlich. Genau so lief es auch beim El Cheffe.
Bei der Teambesprechung vor dem Scheldeprijs fragten die Fahrerinnen, ob sie die Strafzettel nicht mit einer starken Leistung im Rennen abarbeiten könnten. Die Antwort kam prompt: Kein Problem!
Spitzengruppe im 1.Pro-Rennen besetzen, mindestens eine Minute Vorsprung herausfahren – und schon ist ein Strafzettel erledigt beziehungsweise vom Chef bezahlt. Deal!
Und bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf.
Schon vor dem Start blockierten die Mädels clever die Straße, um nur die ausgewählte Konkurrenz in die LKT-Spitzengruppe rund um Clara zu lassen. Die so entstandene sechsköpfige Ausreißergruppe arbeitete anschließend zielstrebig – sehr zum "Leidwesen" des Managers, der trotz verzweifelter Anrufe im Renndienstwagen immer dieselbe Antwort bekam: „Der Vorsprung wächst!"
Am Ende standen bis zu drei Minuten Vorsprung auf der Uhr, 75 Euro weniger Sorgen auf Fahrerinnenseite – dafür etwas mehr auf Managerseite – und eine ordentliche Portion Stolz darüber, wie kompromisslos die Mädels das Ding durchgezogen haben.
Fazit: Ein Strafzettel ist zu verschmerzen, Teamgeist ist unbezahlbar!















