23.07.2026
Juli – Meisterschaftsmonat: Gold, Medaillen und wertvolle Erfahrungen
Der Juli stand ganz im Zeichen der Meisterschaften und war für das LKT-Team der Höhepunkt der bisherigen Saison. Nach den erfolgreichen Deutschen Straßenmeisterschaften der Elite in Bad Liebenstein ging es direkt weiter zu den Deutschen U23-Meisterschaften in Luxemburg. Obwohl wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten – Pia Grünewald und Seàna Littbarski-Gray reisten bereits zur Vorbereitung auf die Bahn-Europameisterschaft – stand mit Clara Jäger, Jette Simon, Laura Nollau, Leni Bauer und Caoilinn Littbarski-Gray eine starke und motivierte Mannschaft am Start.
Die Deutsche Meisterschaft wurde im Rahmen der Vierländermeisterschaft mit Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland ausgetragen. Dadurch wurde das Rennen taktisch anspruchsvoll, denn am Ende zählte ausschließlich die Wertung der deutschen Fahrerinnen. Unsere LKT-Mädels versuchten mit Attacken und Ausreißergruppen für Klarheit zu sorgen, doch entscheidende Fluchtgruppen kamen nicht zustande. So musste schließlich der Massensprint entscheiden. Clara Jäger belegte zwar den dritten Platz, dennoch wurde das Rennen anschließend selbstkritisch analysiert. Auf dem Papier ist Bronze ein gutes Ergebnis, doch die Mannschaft war sich einig, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Auch solche Erfahrungen gehören zur Entwicklung eines jungen Teams dazu.
Deutlich erfolgreicher verliefen die U23-Europameisterschaften auf der Bahn in Cottbus. Für das LKT-Team war die Heim-EM etwas ganz Besonderes. Die Unterstützung von Familie, Freunden und Fans sorgte für eine großartige Atmosphäre. Teammanager Steffen Blochwitz war in seiner Funktion als Vizepräsident des Brandenburgischen Radsportverbandes zudem an den Siegerehrungen beteiligt und konnte den Erfolg hautnah miterleben.
Gemeinsam mit Messane Bräutigam, Hannah Kunz und Magdalena Leis gewannen Pia Grünewald und Seàna Littbarski-Gray den Europameistertitel in der Mannschaftsverfolgung. Zwei LKT-Fahrerinnen im Trikot der Europameisterinnen – ein Moment, auf den das gesamte Team stolz sein kann. Seàna rundete ihre starke EM mit einem hervorragenden vierten Platz im Punktefahren ab. Die Goldmedaillen sind nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Beleg für die kontinuierliche Nachwuchsarbeit des Teams, die maßgeblich vom Land Brandenburg unterstützt wird.
Parallel zur EM fand nur wenige Kilometer entfernt die internationale Oder-Rundfahrt in Frankfurt (Oder) statt – ebenfalls ein Heimrennen, bei dem wir mit hohen Erwartungen an den Start gingen. Nach einem vielversprechenden Auftakt, bei dem Jette Jäger das Trikot der besten Nachwuchsfahrerin und Olivia Schoppe das Punktetrikot trug, schlug jedoch das Verletzungspech zu. Sowohl Jette als auch Olivia stürzten und mussten das Rennen vorzeitig aufgeben. Auch Lena Reißner blieb nicht verschont: Ein Wespenstich ins Auge machte einen Krankenhausaufenthalt notwendig zog die Aufgabe des Rennens nach sich. Trotz dieser Rückschläge durfte sich das Team am Ende über den dritten Platz von Laura Nollau in der Nachwuchswertung freuen. Komplettiert wurde das LKT-Aufgebot von Mira Winkelhag.















