20.04.2026
Nächste Etappe Frankreich
Am 19.04.2026 stand mit dem Grand Prix Féminin de Chambéry ein anspruchsvolles UCI-1.1-Rennen für unsere Mädels auf dem Programm.
Den langen Anfahrtsweg teilten wir diesmal in zwei Etappen. Wie schon in der Vergangenheit durften wir wieder die besondere Gastfreundschaft von Familien unserer Fahrerinnen erleben – dieses Mal bei Familie Jäger in Furtwangen.
„Ich persönlich finde es immer sehr schön, das persönliche Umfeld unserer Mädels näher kennenlernen zu dürfen", so Teammanager Steffen Blochwitz. „Es bedeutet immer offene Herzen und Nähe und trägt in jedem Fall zu einem besseren Kennenlernen und Teamgeist bei."
Ein herzliches Dankeschön daher noch einmal an Antje, Robert und Clara!
Am Samstag erreichten wir entspannt Chambéry und nutzten die Zeit, um die Strecke in Ruhe zu besichtigen. Schnell war klar: Das wird ein hartes Rennen. An den Ausläufern der Alpen wartete ein welliger Kurs mit insgesamt 15 Bergwertungen. Diese standen zwar nicht direkt im Mittelpunkt unserer Renntaktik, die vielen Anstiege würden jedoch entscheidend sein und das Feld früh selektieren.
Auf die Fahrerinnen warteten zehn Runden unterschiedlicher Länge über insgesamt 122 Kilometer. Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres wussten wir bereits, dass das Rennen einem Ausscheidungsfahren gleichen würde. Die klare Vorgabe lautete daher: aufmerksam starten, gut positioniert fahren und kämpfen, solange die Kräfte reichen.
Am besten gelang dies Clara Jäger, die gemeinsam mit Leni Bauer, Caoilinn Littbarski-Gray, Jette Simon, Laura Nollau und Mira Winkelhag unser Team vertrat. Clara erreichte als einzige Fahrerin unseres Teams mit einem starken 30. Platz das Gesamtklassement. Immer wieder gelang es ihr, sich entscheidend im Feld zu positionieren und auf den anspruchsvollen Abschnitten den Kontakt zur Spitze zu halten. Erst im letzten Rennviertel musste sie die besten Fahrerinnen ziehen lassen.
Die Härte des Rennens zeigt ein Blick auf die Zahlen: Nur 47 von 144 gestarteten Fahrerinnen blieben innerhalb des Zeitlimits und erreichten damit eine GC-Platzierung.
Mit der Einstellung unserer LKT-Mädels zeigte sich die Sportliche Leitung um Olaf Janson sehr zufrieden. Die nächsten Entwicklungsschritte liegen klar in der Positionsfindung und -behauptung im Feld – gelingt das konsequenter, gehen wir automatisch noch einmal zwei bis drei Schritte nach vorn.
Wir sind jung – und wir arbeiten weiter daran!















